Haare weiß färben

Jedes Jahr werden in den Beautymagazinen neue Frisuren- und Farbtrends vorgestellt. Einer der wohl auffälligsten Trends ist es, seine Haare weiß zu färben. Anstatt Ihr graues Haar ständig zu tönen, sollten Sie sich überlegen, zu Ihrer “neuen” Haarfarbe zu stehen und diese noch unterstreichen. Wenn sie mal so aussehen möchten wie Gandalf oder Saroman aus Herr der Ringe und noch nicht von Natur aus mit grauem Haar gesegnet sind, sollten Sie sich allerdings an einige Vorgaben halten, um ein wunderschönes, auffälliges Ergebnis zu erzielen.

(CC BY 2.0) by Pixeled79 – flickr.com

Falls Sie zu den vorsichtigen Menschen gehören, die Angst vor Färbeunfällen haben, wäre ein Besuch beim Friseur ratsam. Dieser berät Sie eingehend, analysiert Ihre Naturfarbe und kann so vor Verfärbungen schützen.
Sollten Sie lieber selbst färben, gehen Sie am besten in den nächsten Drogeriemarkt, dort finden Sie eine große Auswahl an Haarfarben. In einem gut sortierten Drogeriemarkt haben Sie vielleicht sogar Glück und finden eine Coloration in Weiß. Sollte dies nicht der Fall sein, müssen Sie Ihren Traum vom weißen Haar jedoch noch lange nicht abschreiben.

Suchen Sie sich einfach das hellste Blond aus der Farbpalette und färben damit Ihr Haar. Je nach Ausgangsfarbe sollte die Farbe auf alle Fälle die maximalste Einwirkzeit auf dem Haar belassen werden. Falls Ihre Ausgangsfarbe ohnehin sehr hell war, können Sie sich nun wahrscheinlich bereits an weißen Haaren erfreuen. Sollten Ihre Haare jedoch vorher dunkler gewesen sein, so reicht das einmalige Färben nicht aus.

Um die Haare aber nicht zu sehr zu strapazieren, warten Sie vor der nächsten Coloration bitte vier Wochen und setzen diesen Rhythmus so lange fort, bis sie das gewünschte Weiß erreicht haben. Dies ist zwar langwierig, schädigt aber das Haar nicht so sehr.

Auch die Pflege danach spielt eine wichtige Rolle: Waschen Sie Ihr Haar stets mit Shampoo speziell für blondes Haar und verwenden Sie des Öfteren ein Blondspray. Spülen Sie Ihr Haar mit erkalteten Kamillentee, welcher die hellen Farbpigmente erhält und es zum Strahlen bringt. Da durch die blonde Coloration das Haar sehr trocken werden kann, wenden Sie Olivenöl-Kuren an. Das Öl pflegt Ihr Haar und schützt es mit seinen wichtigen Nährstoffen vor dem Austrocknen.

Vergesslichkeit ist kein Grund zur Panik

Wer kennt es nicht, dass man ab und zu mal was vergisst? Wenn es bei einem kleinen Maß an Vergesslichkeit bleibt, dass keinen weiter stört, dann ist es ja halb so schlimm. Nur wenn man merkt, dass man selber oder einer der Lieben doch sehr häufig unter Vergesslichkeit leidet und dadurch innerlich in Bedrängnis kommt, dann sollte man aufmerken. Aber auch da kann es noch verschiedene Gründe haben. In jedem Fall gilt es, die Ruhe zu bewahren.

Heutzutage ist das Thema Vergesslichkeit durchaus kein Tabuthema mehr. Es lässt sich per Internet, aber auch in vielen öffentlichen Anlaufstellen Information rund um das Thema finden. Hier kann man sich Tipps abgreifen oder doch auch mal mit jemanden drüber sprechen. Nur bei sich selbst empfindet man Vergesslichkeit eventuell als etwas Peinliches. Und natürlich möchte man gegenüber einer anderen vergesslichen Person gerne liebevoll und rücksichtsvoll sein. Naja, zugegeben, manchmal nervt’s. Wenn dann, durch Vergesslichkeit bedingt, die Zeit eng wird oder irgendetwas nicht so klappt wie man möchte. Aber ist denn Vergesslichkeit in jedem Fall sofort ein Indiz für beginnende Demenz? Nein, natürlich nicht. Es kann die pure Überlastung oder Unordnung im Alltag sein. Da hilft es, die Schwerpunkte im Leben neu zu gewichten. Einiges aus dem Leben einfach auch mal – zeitweilig oder für immer – rauszuwerfen und auch Wohnung, Garage, Keller und Hobbyraum gründlich zu entrümpeln und so zu sortieren, dass man sich wieder wohl drin fühlt.

Und mit diesem Überblick kommt das Durchatmen. Dann geht das Leben entspannt weiter und man hat auch wieder “alles auf dem Schirm”. Und klar, im Alter setzt sich irgendwann das Langzeitgedächtnis ganz neu in den Vordergrund. Es fallen einem Sachen aus der Kindheit und Jugend ein, aber wo ist bloß der Haustürschlüssel und was genau wollte man jetzt im Korridor eigentlich? Aber das macht gar nichts. Nur keine Bange. Selbstmotivation ist hier angesagt: Seien Sie Ihr eigener Gedächtnistrainer. Das funktioniert sehr kreativ und macht Spaß. Gute Bücher und Zeitschriften zu dem Thema gibt’s zu Hauf. Einfach mal in die Buchhandlung gehen und schmökern. Oder aber im Internet schauen unter dem Stichwort „Gehirnjogging kostenlos“.

Das Langzeitgedächtnis – Teil der Persönlichkeit

Das Langzeitgedächtnis eines Menschen besteht aus einer Vielfalt an Fähigkeiten. Es greift auf verschiedene Areale im Gehirn zu. Das Langzeitgedächtnis unterscheidet sich vom Arbeitsgedächtnis darin, dass bestimmte mit Gefühlen verbundene Erinnerungen und unbewusste Informationen nach einem längeren Zeitraum wieder verfügbar sind. Das Arbeitsgedächtnis, umgangssprachlich immer noch das Kurzzeitgedächtnis, hingegen speichert die im (Arbeits-)Alltag bewusst abrufbaren, ehe rationalen Informationen.

Heute weiß man, dass ausschließlich das Lernen in Zusammenhängen ‘Aha’-Erlebnisse ermöglicht und der Mensch somit diese Information als wertvoll erkennt, sie sich einprägt und auch tatsächlich im entscheidenden, nutzbringenden Augenblick wieder abrufen kann. Ein stumpf einbläuender Gedächtnistrainer nutzt zur Lebensbewältigung also nichts. Nein, Wissen muss möglichst mit allen Sinnen erfahrbar sein. Wir nehmen Wissen in uns auf und ordnen ihm eine – mehr oder weniger realitätsgetreue – Bedeutung bei und können es dann erst mit eigenen Worten formulieren. Dies ist die semantische Funktion des Langzeitgedächtnisses.

Hinzu kommt die episodische Funktion im Langzeitgedächtnis, in dem die Informationen mit dem eigenen Erleben verknüpft sind. Gerade im Alter kommen daher unwillkürlich und für Außenstehende unerklärlich gewisse Erinnerungen lebhaft hoch, weil es hier genauso riecht wie damals, weil damals auch solche Musik lief… – Im Langzeitgedächtnis haben wir jedoch auch unsere Bewegungsabläufe, die wir jeden Tag benötigen, abgespeichert. Beispielsweise das Laufen und das Fahrradfahren haben wir wiederholt geübt und können es jetzt immer, ohne nachzudenken, unbewusst. Dies ist im Langzeitgedächtnis die sogenannte prozedurale Funktion.

Generell ist  man der Auffassung, dass das Arbeitsgedächtnis nur begrenzte Kapazität habe, das Langzeitgedächtnis hingegen ein nahezu unbegrenztes Fassungsvermögen aufweise. Dies könnte mit dem Zeitfaktor zusammenhängen. Schließlich hat man ein Leben lang Zeit, das Langzeitgedächtnis zu füllen. Hierzu muss man tatsächlich das Gedächtnis trainieren. Allerdings handelt es sich hier keineswegs um Gehirn Jogging, um geistig ein bisschen fit zu bleiben. Stattdessen ist sich der Mensch beim Füllen seines Langzeitgedächtnisses dessen bewusst, dass er aktiv Informationen in seinem Inneren ‚abspeichert‘ und emotional in sich verankert, um sie später selber aktiv nutzen zu können. Hier ist tatsächlich nicht ‘nur‘ das Gehirn beteiligt, sondern der ganze Mensch, auch körperlich. Vergesslichkeit in Bezug auf persönlich Erlebtes ist also schwerwiegend und nimmt dem Menschen einen Teil seiner Persönlichkeit.

Gehirnjogging kostenlos – her damit!

Wer sich geistig fit halten will, hat viele Möglichkeiten. Der Alltag bietet sozusagen täglich Gehirnjogging kostenlos. Das kann das ‚Koffer packen‘-Spiel zusammen mit Kindern sein, bei dem man sich merken muss, was alles schon von den Vorgängern in den Koffer gepackt worden ist. Es kann genauso gut ein Puzzle sein, wo Form- und Farberkennung und der Sinn fürs Detail genauso wie der Überblick über das Ganze gefordert sind. Viele Gesellschaftsspiele benötigen unsere volle Aufmerksamkeit und Konzentration: von Schach – fördert logisches Denken und Planen auf hohem Niveau, darf Zeit in Anspruch nehmen – bis Uno – fordert Vergleichen und schnellste Reaktion.

Aber abgesehen von diesen Freizeitbeschäftigungen, fordert der Arbeitsalltag allein immer wieder diese ganz bestimmte Art von Kreativität, sozusagen Gehirnjogging kostenlos, um an die richtige Problemlösung zu kommen. Wer die Routine-Arbeitsgänge nicht vollends eingeübt hat und beherrscht, kann nicht zu funktionierenden, außergewöhnlichen Problemlösungen finden. Das routinierte Gehirnjogging kostenlos, aber auch diszipliniert bei den alltäglichen Aufgaben durchzuführen, ist die Basis dafür, dass man dann außerhalb gewohnter Bahnen denken und Bahnbrechendes erfinden kann. Die technischen Erfinder und Hobby-Bastler unter uns werden das wissen. Natürlich auch alle, die super-gerne kochen oder Pflanzen züchten oder aber musizieren. Überall gibt es kniffelige Situationen, aus denen man das Beste nur deshalb machen kann, weil man sein tägliches ‚Gehirnjogging kostenlos‘ seit Jahren auf dem eigenen Spezialgebiet absolviert hat, sich mit der Materie eingehend und wiederholt beschäftigt hat. Und nur auf dieser Grundlage wird ein außergewöhnliches Küchenrezept erfunden und entsteht eine winterfeste Pflanzensorte oder ein neues Musikstück.

Natürlich finden sich auch im Internet allerhand Denksportaufgaben, um Gehirnjogging kostenlos und für ca. 10 Minuten jeden Tag zu betreiben. Auch hier wird der Vergesslichkeit entgegengewirkt, kann das Arbeitsgedächtnis (nicht das Langzeitgedächtnis) wieder in Schwung gebracht werden. Die Ausdauer und Regelmäßigkeit bringt‘s. Und es gibt auch bei diesen ‚Gehirnjogging kostenlos‘-Angeboten im Internet von Fachkräften kompetent zusammengestellte Anforderungen an räumliches Denk- und Sehvermögen, Rechenfähigkeit, Wortgewandtheit und Kombinationsfähigkeit.

Aber – und dies ist wichtig: Was zählt ist immer Ihr persönliches Zwischenziel, das Sie als Ihr eigener Gedächtnistrainer sich stecken.

Gehirn Jogging macht einen Unterschied

Gehirn Jogging – die Wortzusammensetzung sagt es uns schon: man braucht Ausdauer und geistige Beweglichkeit und es geht darum, dass Gehirn zu trainieren. Das geht eben nicht von heute auf morgen. Braucht es aber auch nicht.

Gedächtnis trainieren ist also tatsächlich eine Art Sport, bei der man – wie beim Joggen – mal durch ruhige, stetige Wiederholung das Langzeitgedächtnis füttert und mal durch kurze – geistige- Sprints, die Gehirnzellen im Kurzzeitgedächtnis auf Trab bringt. Die Benennung ‘Gehirn Jogging’ hat also durchaus ihre Berechtigung. Nicht zuletzt werden diese beiden Trainingsarten – und es gibt noch einige mehr, die es zu entdecken gilt – beim Joggen zum Aktivieren verschiedener Muskelgruppen verwendet und beim Gehirn Jogging zum Aktivieren verschiedenster Areale des Gehirns.

Wichtig für das eigene Gehirn Jogging sind zwei Dinge: Man lernt immer am Besten, wenn es Spaß macht. Und: man sollte schauen, wo die eigenen Begabungen liegen und die wie Fähigkeiten erweitern. Jemand, der Zahlen liebt, wird Spaß daran haben, sie sich zu merken oder Sudoku zu spielen. Jemand, der kein räumliches Vorstellungsvermögen besitzt, wird einfach keinen Spaß an Gehirn Jogging auf diesem Gebiet haben. Das tut dem Ganzen keinen Abbruch und ein einfühlsamer Gedächtnistrainer wird die jeweilige Begabung der Beteiligten an einem Gedächtnistraining herausfinden. Und auch hier gilt es herauszufinden, ob man am liebsten sein eigener Gedächtnistrainer ist oder ob man das Kreuzworträtseln, Bilderrätsel und um die Ecke denken in Gesellschaft liebt. Dann wird man selber auch Möglichkeiten finden, auch generationenübergreifend. Dazu kann man in der eigenen Familie, im Bekanntenkreis, in Internet Foren und natürlich über Einrichtungen, wie beispielsweise in Mehrgenerationenhäusern mal unverbindlich nachfragen. Auch Kirchen haben häufig Ansprechpartner, die hier nur zu gerne Leute gesellig zusammenbringen.

Wesentlich ist beim Gehirn Jogging auch nicht, wie spitzenmäßig man im Vergleich zu Anderen ist. Vielmehr gilt es, Merkfähigkeit, Reaktions- und Konzentrationsvermögen sowie logisches Denken stetig weiter zu trainieren. Die eigenen Grenzen Stückchen für Stückchen zu erweitern. Vergesslichkeit und Demenz vorbeugen. Am besten steckt man sich selber kleine Zwischenziele, um sich so zu motivieren. Vielleicht hat man auch seine festen ‚Trainings‘- Zeiten oder Treffpunkte. Erlaubt ist, was Spaß macht.

Seien Sie Ihr eigener Gedächtnistrainer!

Wie wird man zu seinem eigenen, besten Gedächtnistrainer? Und warum sollte Gehirn Jogging überhaupt ein ernstzunehmender Punkt in unserem Leben sein? Nur zum Demenz vorbeugen? Nein, generell besteht alles in uns abrufbare Wissen aus neuronalen Verknüpfungen in unserem Gehirn. Auf die richtige Art und Weise das Gedächtnis trainieren ist als wichtig. Der ganze Mensch ist dabei involviert. Jeder weiß es ohnehin: Es prägt sich nur das ein, was wirklich Spaß macht zu lernen, oder dass was man für sich persönlich und seine Geliebten als lebenswichtig ansieht. Nur dann ist man mit voller Aufmerksamkeit dabei. Der gesamte Körper ist dann in einem Ausnahmezustand, nämlich entweder in einem entspannten, aufnahmebereiten Zustand oder im akuten Wachzustand, bei dem alle Sinne fokussiert und der Körper angespannt ist, um ja nichts zu verpassen.

Dieser ‚Alarmzustand‘ ist für den Menschen allerding zu anstrengend, um ihn oft zuzulassen. Zudem verankert sich Vieles in unserem Langzeitgedächtnis durch entspannte Wiederholung sowie durch Verknüpfung mit Sinneseindrücken, die uns etwas bedeuten. Ein Gedächtnistrainer würde also häufig um eine ruhige, gelassene Atmosphäre und ab und zu um eine spielerische, freundliche Wettbewerbssituation bemühen. Letztere wird von einem Gedächtnistrainer immer wieder als Interimsziel eingesetzt, um dem Lernenden zu zeigen, wie gut er ist, aber auch, wo er sich noch verbessern kann. Ein geschickter Gedächtnistrainer wird hierbei ermutigend vorgehen und so die Lernwilligkeit des Gegenübers fördern.

Wohlgemerkt, jeder kann auch sein eigener Gedächtnistrainer sein. Es kommt nur darauf an, gut mit sich umzugehen, die eigenen Grenzen zu erkennen, vorerst anzunehmen und dann langsam zu erweitern. Nie darf es beim Gedächtnis trainieren zu Entmutigung oder gar Verzweiflung, (Selbst-)Verachtung oder Verdammnis kommen. Dies sind Zeichen dafür, dass man sich zuviel vorgenommen hat oder versucht eine Begabung in sich zu wecken, die man einfach nicht hat. Aber wie dem auch sei – nun heißt es erstmal, sich in Gesellschaft, beim Sport und/oder in der Natur zu entspannen. Ein guter Gedächtnistrainer wird immer darauf achten, dass nie Introspektive das Lernen lähmt, sondern er wird klarstellen, dass das Gedächtnistraining schlussendlich lediglich ein einziger Ausschnitt aus einem Leben ist, das es in Vielfalt und mit Blick nach außen zu leben gilt.